Montag, 17. Januar 2011

Weltumsegler aus Amberg vermißt.

Ein erfahrener Segler , der als Segellehrer seine Bootsschule in Amberg aufgab, ist seit zwei Jahren mit einer Einhand-Segeljacht im Alleingang auf Weltumsegelung. In acht Jahren um die Welt – das war sein Traum. In Nürnberg ist er Richtung Schwarzes Meer, griechisches Gewässer, Gibraltar gestartet. Nun wurde sein Boot führerlos treibend in der Karibik entdeckt. Der Segler wird vermißt. Suchaktionen blieben bisher erfolglos.

Donnerstag, 13. Januar 2011

"Ein Berg ruft"

Es gibt Berge vor denen die Menschen Respekt haben. Die Zugspitze gehört zweifellos nicht dazu. Obwohl sie Deutschlands höchster Berg ist, betrachtet man sie nicht mit Hochachtung, sondern nur als eine Art Rummelplatz. Nicht so der Watzmann. Der Watzmann ist 2713 Meter hoch und das zentrale Massiv der Berchtesgadener Alpen. Er gehört zu den ganz Großen, sozusagen zu den Bergen mit Charakter. Der Sage nach handelt es sich um den bösen König Watzmann, der einst über das Land herrschte und zur Strafe für seine grausamen Taten mitsamt seiner Frau und den Kindern in Stein verwandelt wurden. Er ist auch danach grausam geblieben. Seit der Erstbesteigung im Jahre 1800 hat allein die Ostwand des Berges 100 Todesopfer gefordert. Im Dritten Reich hat allerdings auch ein gewisser "Größenwahnsinniger" in unmittelbarer Nachbarschaft zum Watzmann seine Regierungsfiliale eröffnet. Und der herrschte noch viel grausamer als einst König Watzmann.

Freitag, 7. Januar 2011

Dreikönigsschwimmen.

Zum 30. Mal wollten sich am Dreikönigstag mutige Schwimmer bei Würzburg in den Main stürzen. Doch das Wetter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Grund für die Absage war nicht die Kälte, sondern das Blitzeis. Auch der für 23. Januar festgesetzte Ausweichtermin wurde bereits gestrichen. Durch die zu erwartende Schneeschmelze rechnet man mit Hochwasser und dann sei das Schwimmen im Main verboten. Es war das dritte Mal in der 30-jährigen Geschichte, daß das Dreikönigsschwimmen aus Witterungsgründen nicht stattfinden kann.

Sonntag, 26. Dezember 2010

"Wetterfrösche" aus St. Emmeram.

Die Wetteraufzeichnungen aus dem Kloster St. Emmeram in Regensburg zählen zu den ältesten meteorologischen Berichten Europas. Diese Aufzeichnungen wurden am 1. Januar 1771 aufgenommen und bis zum 31. Dezember 1827 täglich fortgeführt. Heute befinden sich die Wetteraufzeichnungen im Besitz der Universitätsbibliothek Regensburg. Eine Ausstellung der Unibibliothek zeigt diesen Schatz meteorologischer Aufzeichnungen. Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar 2011 kostenlos zu besichtigen. Daneben werden auch meteorologische Instrumente der damaligen Zeit gezeigt.

Samstag, 18. Dezember 2010

Museum am Dom zu Würzburg.

Im Museum am Dom in Würzburg zeigt der Kunstreferent der Diözese Würzburg eine Sonderausstellung über Engel-"Himmlische Boten und Begleiter". Das Museum thematisiert Darstellungsweisen im Laufe der Jahrhunderte. In der Adventszeit sind Engel ziemlich gefragt. Jeder Florist und jedes Deko-Geschäft schmückt sich mit dem Engel-Angebot. Der Kunstreferent will den Besuchern eine Botschaft vermitteln. Er will deutlich machen, daß die Engel, die angeboten werden, mit den biblischen Engel nichts gemein haben. Die Engelsvorstellung haben Künstler aller Kulturen und Religionen seit Jahrhunderten besonders beeinflußt und angeregt. Die Ausstellung dauert bis zum 13. Februar 2011.

Samstag, 11. Dezember 2010

"Alle Jahre wieder........"

Das Weihnachtsfest ist ein Fest der Unkenntnis. Nur 57 Prozent der Deutschen kennen die Weihnachtsgeschichte und ein Viertel davon glaubt, sie wäre von den Brüdern Grimm. Aber trotzdem freuen sich alle auf Weihnachten. Tannenbaum, Geschenke und Weihnachtsgans; an Weihnachten wird ausgiebig gefeiert. Zentraler Inhalt ist allerdings die Geburt Jesu auch wenn es über seinen tatsächlichen Geburtstermin keine historischen Zeugnisse gibt. Das kirchliche Weihnachtsfest hat sich etwa ab der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts von Rom aus über Oberitalien und Spanien verbreitet. In Deutschland hat es sich etwa in 7./8. Jahrhundert durchgesetzt. Zentrales Bild des Weihnachtsfests ist der geschmückte Baum.

Freitag, 3. Dezember 2010

Himmlische Botschafter.

"Und wer dakommt, soll willkommen sein!" Mit dem feierlichen Prolog hat das "Christkind" den weltberühmten Christkindlesmarkt in der Frankenmetropole eröffnet. Der Nürnberger Christkindlesmarkt gilt als einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Er ist bewußt traditionell gehalten. Die Holzbuden haben rotweiße Stoffdächer. Es gibt weder eine Dauerberieselung mit Weihnachtsmusik auf Band, noch sind die Tannengirlanden aus Plastik. Das "Städtlein aus Holz und Tuch" ist jedoch mehr als ein Weihnachtsmarkt. Zum Rahmenprogramm gehören auch Rundfahrten mit einer alten Postkutsche durch die Altstadt und ein übernationaler Markt der Partnerstädte.