Dienstag, 5. November 2013

Baurecht bringt Baumhaus zu Fall.

Sieben Stockwerke hoch und bis zu 15 Meter über den Boden: In 15 Monaten haben Jugendliche in Lappersdorf bei Regensburg das wahrscheinlich „größte Baumhaus Deutschland“ gebaut. Nun muß es abgerissen werden. Als die Lokalzeitung darüber berichtet und die Marktgemeinde von der Geschichte erfuhr, reagierte sie umgehend. Da der Bau auf Gemeindegrund steht, würde der Bürgermeister bei einem Unglück in die Haftung genommen. Außerdem ist der Bau nicht rechtmäßig. Nun ist das Mega-Bauhaus Geschichte.
Für rund 2000 Euro wurde das Baumhaus abgerissen. Zum Trost der jungen Leute übernahm die Marktgemeinde die Kosten des Abrisses.

Samstag, 19. Oktober 2013

150 Jahre Befreiungshalle Kelheim.

Von den Einen geliebt und geachtet, von den Anderen vergessen und verachtet. Das ist die Befreiungshalle in Kelheim. An dem Rundbau, der auf dem Michelsberg über der Stadt thront, scheiden sich die Geister seit 150 Jahren.
Die unter König Ludwig I. errichtete Befreiungshalle war vor genau 150 Jahre eröffnet worden und soll an die Befreiungskriege gegen Napoleon vor 200 Jahren erinnern.
Jedoch 1987 machten Bundeskanzler Kohl und der französische Präsident Mitterand bei einem gemeinsamen Besuch die Befreiungshalle, die ursprünglich dem Krieg gegen Frankreich gewidmet war, endgültig zum Wahrzeichen der Versöhnung.  

Donnerstag, 12. September 2013

Deutschland schönstes Naturwunder.

Der Rauhe Kulm ist nun  Deutschlands schönstes Naturwunder 2013. Bei der Abstimmung der Hein-Sielmann-Stiftung ging er als Sieger hervor. Damit löst der Rauhe Kulm die Insel Helgoland als schönstes Naturwunder ab. Die Abstimmung findet jährlich statt.
Der Rauhe Kulm ist ein Vulkankegel aus Basalt. Er schiebt sich 700 Meter aus der Erde und ist gekrönt mit einem Aussichtsturm. Man hat einen herrlichen Ausblick über das Fichtelgebirge und den nördlichen Oberpfälzer Wald. Nur 25 Kilometer Luftlinie entfernt befindet sich der Basaltkegel Parkstein . Beide zählen zu den imposantesten Basaltbergen Bayerns.

Sonntag, 25. August 2013

Das Naturdenkmal „Der Rauhe Kulm“.

Der berühmte Basaltkegel liegt im Landkreis Neustadt an der Waldnaab in der Nördlichen Oberpfalz. Er ist ein Vulkan, der nie zum Ausbruch kam und durch die Auffaltung der Alpen entstand. Die Basaltblockhalde bietet Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Im Laufe der Geschichte wurden auf dem Gipfel des Rauhen Kulm verschieden Aufsichtstürme errichtet. Der Rauhe Kulm gehört zu den markantesten Vulkanen des Oberpfälzer Hügellandes. Seit 1949 ist er als Naturdenkmal geschützt. Nun zählt er zu den Naturwunder der Heinz Sielmann-Stiftung.  

Dienstag, 13. August 2013

Der doppelte Nepomuk.

Der doppelte Nepomuk steht im Schönseer Land in der Oberpfalz. Die eine der ganz gleichen Figuren sieht ostwärts zum böhmischen Nachbarland und die andere westwärts nach Bayern hinein. Johann von Nepomuk wurde in Pomuk ( heute Nepomuk) in der Nähe von Pilsen um 1440 geboren. Er wurde Priester und war zuletzt Generalvikar des Erzbischofs von Prag. Der Überlieferung zufolge  wurde er zum Beichtvater der Königin Johanna ernannt. Über seinen Tod wird gesagt, daß König Wenzeslaus Johann foltern und in der Moldau ertränken ließ, weil er sich weigerte die Beichtbekenntnisse der Königin preiszugeben. Nepomuk der bekannte Brückenheiliger wurde zum Nationalheiligen von Böhmen.
Die Doppelgestalt mag als Symbol gelten  für für das doppelte Gesicht der Schönseer Geschichte, die teils geprägt wurde von Böhmen , teils von Bayern. 

                                                                                  

Freitag, 2. August 2013

Heißer Tipp für Elbafreunde.

Die Residence “Il Mandorlo” in Lacona ist ein Juwel auf Elba. Sie bürgt für eine familiäre Atmosphäre. Ein idealer Ferienaufenthalt, besonders für Familien mit Kinder. Die Führung der Residence durch Andrea und Serena, junge Eltern dreier Mädchen ist einmalig, in jeder Beziehung. Das „Dreimädele Haus“ verfügt über hervorragende Kinderspielplätze, einen Tennisplatz und am Strand eigene Parkplätze. Eine ideale Unterkunft für Jedermann. (www.residenceilmandorlo.it)


Montag, 8. Juli 2013

Die Weltenburger Enge, ein "bayerisches Juwel"!

    

Das Naturschutzgebiet „WeltenburgerEnge“ besteht seit 1938 und wurde 1978 mit dem Europadiplom ausgezeichnet. Die außergewöhnliche Landschaft mit ihren Artenreichtum bildet mit dem Kloster Weltenburg und der Befreiungshalle eine einzige Symbiose zwischen Natur und Kultur. Von Kelheim zum Kloster Weltenburg führt der Weltenburger Höhenweg mit hervorragender Aussichtskanzel am Wieser Kreuz. Zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg liegt der Donaudurchbruch. Die Bezeichnung „Donaudurchbruch“ für die Weltenburger Enge trifft geologisch nicht zu. Die Donau ist nicht selbst durchgebrochen. Vor rund 200 000 Jahren hat sich hier ein Nebenarm der Urdonau (heute Altmühl) durch das Kalkgestein gefressen uns so das heutige Flußbett der Donau geschaffen. Somit ist die Schlucht von Weltenburg eigentlich kein Werk der Donau.