Montag, 28. Januar 2019

Cordoba

Letzte Station einer Entdeckungskur  im Hotelzug „ Al-Andalus“ ist Cordoba.
Der Hotelzug, 1929 geplant, ist aus dem legendären Orientexpress hervorgegangen.
Er bringt seine Gäste zu den Höhepunkten einer klassischen Andalusien-Rundfahrt.
Christliche, jüdische und islamische Gelehrte prägten die Blütezeit des einstigen Kalifats Cordoba. Einzigartig ist die Mezquita. Die heutige Kathedrale war die damalige Hauptmoschee. Sie ist ein typisches Beispiel für den Mudejarstil. Über 800 Säulen tragen die 11 Meter hohen Decke. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Moschee von maurischen und christlichen Königen durch An- und Umbauten wiederholt verändert. Aber bei allem Bauen blieb der maurische Charakter gewahrt.
Außer der Moschee bietet Cordoba den Fremden noch mehr. Eine über 200 Meter lange römische Brücke spannt sich über den Guadalquivir.
Aber auch ganz weltlich lassen sich die verschiedenen Kulturen erleben, die Andalusien prägten. Typisch sind zum Beispiel die Gerichte der drei Religionen auf der Speisekarte.
Cordoba war in früheren Zeiten bedeutender als Sevilla. Es war ein Kulturzentrum in Europa.
Die Cordobeser haben ihre eigenen Sitten, die sich von denen anderen andalusischen Städte unterscheiden. So pflegen die Männer von Cordoba ohne ihre Frauen auszugehen.
Sevilla para herir,
Cordoba para morir! (Garcia Lorca) 

Montag, 17. Dezember 2018

Das „ewige Lied“

Kein anderes Weihnachtslied ist so weit verbreitet wie das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Dieses Lied vereinigt alle: die Kritischen und die Bodenständigen, die Intellektuellen und die
Einfachen. Es ruft Gefühle hervor, die jeder aus seiner Kindheit kennt. Und es wurde in vielen Sprachen übersetzt. Heute wird es auf der ganzen Welt als eigentliches Weihnachtslied gesungen. Vor 200 Jahren. am 24. Dezember 1818, erklang dieses Lied in der Schifferkirche St. Nikola in Oberndorf an der Salzach zum ersten Mal.
Es gibt heute ein Stille-Nacht-Museum. Das Museum in Oberndorf ist der Geschichte des Weihnachtsliedes gewidmet. Es befindet sich neben der Stille-Nacht-Kapelle, die an Stelle der ehemaligen Schifferkirche St. Nikola steht.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Flamenco

Flamenco gilt als traditionelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen zurück. Die Entstehung  ist mit der historischen, sozialen und kulturellen Entwicklung Andalusiens eng verbunden. Die Wiege des Flamencos, unter maurischen Einfluß, sind die größeren Städte am unteren Guadalquivir.
Der cante (Gesang) bildet die Grundlage des Flamencos. Zum cante gesellen sich der Rhythmus (die palmas, das Händeklatschen), der Tanz (baile) und zuletzt die Gitarrenbegleitung. Zwischen Gesang und Tanz herrscht ein Wechselspiel. Beim Flamenco ist jeder Teil des Körpers beteiligt, ja sogar die Blickrichtung ist wichtig. Figuren des Flamencos sind z.B. : Castellana, Escobilla, Despiante und Pata.
Die Junta de Andalucia hat 2014 bekannt gegeben, daß Flamenco ab dem Schuljahr 2014/2015 offiziell in den Lehrplan aufgenommen wird.
Begründung: Flamenco ist in der andalusischen Kultur tief verankert.       

Sonntag, 4. November 2018

Guadalquivir

Senor Gudalquivir ist mit einer Länge von 650 km der längste Fluß Andalusiens. Sein Name ist eine arabische Bezeichnung „Wadi al Kabir“. der große Fluß. Er entspringt im Gebirgszug der Siera Cazorla (Provinz Jaén) und mündet bei Sanlúcar Barrameda in den Golf von Cadiz. Dabei grenzt er an den großen Nationalpark Coto de Donana. Das Schwemmland des Unterlaufs, das Las Marismas, ist die Heimat verschiedenster Vogelarten.
Der Guadalquivir ist der einzige schiffbare Fluß in Spanien. Derzeit ist er bis Sevilla auch für Hochseeschiffe schiffbar. Zur Zeit der Römer war er bis Cordoba  befahrbar. 

Donnerstag, 1. November 2018

Père Lachaise

Le Cimitière du Père Lachaise ist der größte Friedhof von Paris. Eine Anlage mit 44 Hektar. Er ist nach dem Jesuitenpater Francois d`Aix de Lachaise benannt, auf dessen Gärten wurde der Friedhof errichtet. Heute ist er einer der meist besuchten Stätten in Paris. Für viele Pariser ein Park zum Flanieren, mitten in Paris. Alle Besucher haben ein persönliches Verhältnis zu diesem Friedhof, auf dem Berühmtheiten begraben sind.
Père Lachaise ist nicht nur eine Stätte der Ruhe und des Gedenken, sondern auch ein Refugium. Es ist ein ewiger Garten.

Montag, 3. September 2018

Der Balaton.

Der Balaton, auf deutsch Plattensee, ist Ungarns Badewanne. Das über 200 Kilometer lange Ufer ist wie ein einziges zusammenhängendes Badegebiet. Der  in Westungarn liegende Balaton ist der größte Binnensee Mitteleuropas. Bei der Halbinsel Tihany ist der See nur 1,3 km breit. Budapest und Balaton sind die wichtigsten Tourristenziele in Ungarn.
Der Balaton ist für den Tourismus sehr gut erschlossen. (Bahnstrecke, Autobahn, Flughafen und Schifffahrt)..
Der See und seine Umgebung beherbergen viele seltene und geschützte Pflanzen und Tierarten. Sie stehen unter Naturschutz und sind Teil des  Nationalparks „Balaton – Felvideki
Nemzeti Park.

Dienstag, 31. Juli 2018

Märchenhafte Weser.

Eine der romantischten  Landschaften Deutschlands durchfließt die Weser zwischen Münden und der Porta Westfalica  bei Minden. In der Wesergegend sammelten die Brüder Grimm aus Kassel einen Großteil ihrer berühmten Märchen. Auch bekannte Gestalten sind historisch.
Doktor Eisenbarth aus Oberviechtach (Oberpfalz) starb 1818 in Münden. Der Baron Münchhausen gab als Gutsherr in Bodenwerder Geschichten (Lügen) zum besten. Sowie der Rattenfänger von Hameln.
Wie die Donau hat die Weser zwei Quellflüsse. Sie entsteht durch die Vereinigung von Fulda und Werra in Hann. Münden. Die Fulda entspringt in der Rhön und der Ursprung der Werra liegt an der Südflanke des Thüringer Waldes.
Die Weser mündet bei Bremerhaven in die Nordsee.