Sonntag, 13. November 2011

Die Lärche

Die Lärche ist der Baum des Jahres 2012. Sie ist vor allem im Hochgebirge zuhause. Die Lärche ist sehr robust und trotzt dem Wetter und Lawinen, auch über 2000 Meter Höhe.
Außerdem hütet sie ein Geheimnis. Sie gibt der Wissenschaft ein Rätsel auf. Als einziger Nadelbaum verfärbt sie sich im Herbst und wirft seine Nadeln ab .Die Ursache dafür ist bis heute nicht geklärt. Die Lärche ist als Nadelbaum grün. Aber im Herbst hat sie ein breites Farbenspektrum zu bieten, von leuchtend rot bis goldgelb.

Freitag, 4. November 2011

Die Burg in Nürnberg.

Die Nürnberger Burg ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie besteht aus der Kaiserburg und der Burggrafenburg. Nun soll bis 2013 in der Kaiserburg ein Museum installiert werden. Während der Reichs- und Gerichtstage im 14. und 16. Jahrhundert. residierten alle deutschen Kaiser und Könige zumindest zeitweilig auf der Burg. Es soll künftig die Geschichte der freien Reichsstadt Nürnberg vertieft werden. Unter anderen wird erläutet, in welchem Verhältnis König, Kaiser und Papst zueinander standen und wie die Wahl zum deutschen Kaiser ablief. Durch die Einrichtung des Museums wird die Geschichte der Burg im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation eingehend beleuchtet.

Dienstag, 1. November 2011

Weltenburger Enge.


Die Weltenburger Enge ist ein Naturschutzgebiet, das seit 1938 besteht. Ein Durchbruchstal mit bis zu 80 Meter hohen Felsenwänden im Donaudurchbruch bei Weltenburg. Ein Abschnitt der Donau zwischen Kelheim und Weltenburg. Zwischen der sogenannten Stillen und der langen Wand verengt sich die Donau bis auf 100 Meter. Die Kalksteinfelsen tragen phantasiereiche Namen , u.a. wie Räuberfelsen, Versteinerte Jungfrau, Peter und Paul, Bischofsmütze usw.
Die Bezeichnung „Donaudurchbruch“ für die Weltenburger Enge ist geologisch gesehen falsch., da das Tal bereits in der Eiszeit von mehreren Nebenflüssen größtenteils bereits ausgeräumt wurde.
Zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg, der ältesten Klosterbrauerei der Welt, besteht in beiden Richtungen ein regelmäßiger Schiffsverkehr.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Probleme mit der Windkraft.

Seit der Atomkatastrophe von Japan reden alle von der Energiewende. Auch in Bayern haben sich, was die Windkraft angeht, neue Perspektiven aufgetan. Doch gerade im Bayerischen Wald auf den Höhenzügen zur tschechischen Grenze gibt es unerwarteten Widerstand. Ausgerechnet Wissenschaftler sind dort gegen die Windkraft. Die Geowissenschaftler sind um ihre Meßstation besorgt. Denn auf dem Sulzberg bei Haidmühle können Erdbebenwellen und die atmosphärischen Schall-Druckwellen von Atomtests auf der ganzen Welt überwacht werden. Windräder verursachen aber Vibrationen und Schallwellen, die diese hoch empfindliche Station zum Teil blind machen. Die Höhenlage und dünne Besiedlung wäre zwar ideal, aber Windräder müssen 15 Kilometer Abstand von der Station einhalten. Außerdem ist der Nationalpark ein Sperrgebiet für Windräder.

Freitag, 21. Oktober 2011

Der "schönste Basaltkegel Europas".

Ein Ausspruch von Alexander von Humboldt (1769-1859) über den Basaltkegel in Parkstein in der Oberpfalz, in einer zentralen Lage inmitten des Naturparks "Nördlicher Opfälzer Wald".Der Basaltkegel ist vulkanischen Ursprungs. Die Basaltwand selbst ist 38 Meter hoch. Der Basaltschlot blieb als "Härtling" stehen. Die garbenförmig nach außen gebogenen Basaltsäulen sind eine Besonderheit. Die heute sichtbar kristalline Form der Basaltwand mit seinen fünf- und sechseckigen Säulen faszinieren immer wieder die Besucher. Früher stand auf dem Gipfel eine mächtige Burg, nach deren Zerfall steht heute eine schmucke Kapelle. Im Gegensatz zu vielen anderen Naturdenkmälern gehört der Parkstein Basaltkegel nicht dem Bayerischen Staat, sondern der Marktgemeinde Parkstein.

Freitag, 14. Oktober 2011

Sensationsfund im Landkreis Kelheim.

Ein Raubsaurier mit Haut und Haar wurde in einem Steinbruch bei Painten im Landkreis Kelheim gefunden. Der noch namenlose Raubdinosaurier sei zu 98 Prozent vollständig und damit auch weltweit einer der am besten erhaltenen Fundstücke. Es handelt sich um ein rund
72 Zentimeter langes Jungtier. Als wissenschaftliche Sensation gilt das Fossil auch, weil Jungtiere extrem selten gefunden werden. Ein internationales Team erstellte bereits ein Gutachten über den Sensationsfund: „Das rund 125 Millionen Jahre alte Fossil ist von überragender wissenschaftlicher Bedeutung

Samstag, 8. Oktober 2011

Der Eibsee

Der Eibsee ist ein 9 km langer See unterhalb (nördlich) der Zugsspitze. Er gehört zur Gemeinde Grainau und ist im Privatbesitz. Es führt ein herrlicher Wanderweg rund um den 4,8 ha großen See. Der See gilt aufgrund seiner Lage unterhalb der Zugspitze und dem klaren, grün getönten Wasser als einer der schönsten Seen der bayerischen Alpen. Er entstand, als ein gewaltiger Bergsturz den Kessel schuf, in dem der See mit seinen Mulden und 8 Inseln heute liegt. Der See ist ein Blindsee, da kein oberirdischer Abfluß vorhanden ist. Einen schönen Blick auf den See hat man von der Eibsee-Seilbahn aus, welche auf die Zugspitze führt.