Sonntag, 1. März 2015

Die Perle des toskanischen Archipels.

Der „Arcipelago Toscana“ liegt im Mittelmeer vor der toskanischen Küste Italiens.
Er besteht aus sieben Tyrrhenischen Hauptinseln. Davon ist die größte und schönste,
die Insel Elba. Als Venus, die römische Göttin der Liebe, aus den Wellen des Meeres stieg,
lösten sich sieben Juwelen von ihrem Diadem. Daraus erwuchsen schöne Inseln. So erzählt
die Legende von der Entstehung des toskanischen Archipels. Elba ein Gedicht aus Meer und Fels. Nachdem man sich nach Kriegsende des 2. Weltkrieges entschlossen hatte, die zerbombten Eisenerz-Hochöfen nicht wieder aufzubauen, lag der Weg Elbas zum Tourismus nahe. Wegen der reichen Eisenerzvorkommen mußte Elba eine sehr wechselvolle Geschichte hinnehmen.
Ein einzigartiger Urlaubsort auf  Elba ist Lacona, Hervorragend ist die Lage im Süden. Die Strände von Lacona, Laconella und Margidore sind einmalig. Besonders zu empfehlen ist eine Unterkunft in der Residenz Il Mandorla..Die Gastgeber, Serena und Andrea, sind sehr nett und hilfsbereit. Die Anlage ist ideal für Familien mit Kinder. Serena spricht deutsch. Ein weiterer Vorteil ist u.a. der abgeschlossene und kostenlose Parkplatz unmittelbar am großen Sandstrand.
Elba, ein friedliches Ferienparadies, ein Paradies auf italienisch. Eine Reise auf Elba lohnt sich immer, besonders im Frühjahr  und im Herbst. (www.residenceilmandorlo.it)

Montag, 9. Februar 2015

„Bayerisch China“.

Seit 60 Jahren findet in Dietfurt ein überregional bekanntes Faschingstreiben statt. Die Stadt Dietfurt an der Altmühl im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, Bayern, verwandelt sich in die Provinz „Bayerisch China“. Es beginnt am traditionellen unsinnigen Donnerstag. Dabei wird auch ein Kaiser gewählt Der Ursprung ist unbekannt. Doch die Legende besagt, daß der
Chinesenfasching auf eine Anekdote zurückgeht. Der Bischof von Eichstätt schickte einst seinen Kämmerer nach Dietfurt, damit er dort die Steuern eintreibe. Die Dietfurter ließen ihn aber nicht durch die Stadttore, deshalb berichtete der Kämmerer den Bischof, die Dietfurter würden sich verschanzen, wie die Chinesen hinter ihrer Mauer.
Der Dietfurter Chinesenfasching ist einzigartig in Deutschland. Mehrmals waren auch schon Vertreter der chinesischen Regierung zu Besuch in Dietfurt.

Montag, 29. Dezember 2014

Frostige Temperaturen und der Start einer Eisweinlese

Eisweine sind eine echte Delikatesse, lange lagerfähig, teuer und exklusiv. Viele Winzer haben in diesem Jahr das Eiswein-Projekt aufgegeben. Jedoch in Unterfranken waren die letzten Tage des Jahres 2014 frostig. Bestimmte Winzer freuten sich über die Minus-Temperaturen und begannen mit der Eiswein-Lese.
Bei der Eiswein-Lese werden die Trauben bei Minus-Temperaturen geerntet und noch im gefrorenen Zustand gepreßt. Was nicht passieren darf, ist, daß die Trauben auftauen. Die gesetzliche Bedingung eines Eisweins sind mindestens 125 Grad Oechsle Zuckergehalt.
Den letzten Eiswein hat es vor zwei Jahren gegeben. Eiswein ist eine rare Spezialität.
Eine Flasche kann zwischen 50 und 100 Euro kosten. 

Donnerstag, 27. November 2014

Montecristo

Montecristo ist eine der sieben Inseln des Toskanischen Archipels. Sie ist ein Mythos. Denn der Roman von Alexandre Dumas machte sie im 19. Jahrhundert weltbekannt. Viele Abenteurer suchten den im Roman angegebenen Schatz. Gefunden wurde dort nie etwas. Erstmalige Erwähnung findet Montecristo im 5. Jahrhundert.
Als der Bischof von Palermo , von Vandalen vertrieben, mit seinem Segelboot und einige Getreue in seiner Begleitung , die Insel erreichen, bauen sie eine Eremitei und nennen sie Montecristo. Weiter eintreffende Flüchtlinge  helfen dabei die Eremitei  in ein Kloster umzubauen, dessen Grundmauern bis heute zu sehen sind.
Montecristo ist die unberührteste Insel im Mittelmeerraum. Seit 5 Jahren wohnen zwei Menschen (Luciana und Giorgio) als Inselwächter auf der Insel. Es ist wohl der einsamste Arbeitsplatz Europas. Seit1860 ist Montecristo verwaltungstechnisch von Elba abhängig und seit 1970 steht sie unter Naturschutz.

Montag, 24. November 2014

Thurn und Taxis (Im Zeichen des Dachses)

Die Familie desTassis (Taxis, Thurn und Taxis) stammt aus der Lombardei. Die Schreibweise variierte wie damals üblich. Tasso heißt auf italienisch Dachs, und dieser war und ist tatsächlich das Wappentier der Familie. In den römischen Ländern hieß sie mit „de Tassis“, in den deutschsprachigen  und in Böhmen „von Taxis“.
Franz von Taxis war um 1515 spanischer Generalpostmeister mit Sitz in Brüssel. Die heutigen Regensburger Taxis stammen von der Brüsseler Linie der Taxis ab. Im 18. Jahrhundert war der Umzug von Brüssel nach Frankfurt am Main. Der in Frankfurt geborene Alexander Ferdinand Fürst von Thurn und Taxis wurde Prinzipalkommisar, Stellvertreter des Kaisers. Da der Sitz des Immerwährenden Reichstags in Regensburg war, mußte die Dynastie von Frankfurt nach Regensburg umziehen.
Bis heute steht Schloß St.Emmeram in Regensburg im Mittelpunkt der fürstlichen Repräsentation des Hauses Thurn und Taxis. Die Anlage ist das Musterbeispiel für die Umwandlung eines Klosters in eine Residenz.

Donnerstag, 6. November 2014

Eier als Cholesterinbomben.

Eier sind keineswegs gefährliche Cholesterinbomben, wie man immer wieder hört. Eier sind ein wertvolles Lebensmittel.  Sie enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und natürlich Eiweiß. Zum Beispiel die Vitamine K und D, so wie B12. am wertvollsten ist das Eiweiß. Es ist hochwertiges Eiweiß, das fast zu 100 Prozent im menschlichen Körper verwertet wird. Allerdings enthält ein Ei je nach Größe 300 Milligramm Cholesterin. Das ist die Höchstmenge, die ein Mensch pro Tag zu sich nehmen sollte, Trotzdem erhöht das Cholesterin aus dem Ei nachweislich nicht den Blutcholesterinspiegel.
Wenn Eier im Kühlschrank aufbewahrt werden, müssen sie immer gekühlt bleiben  Ein  Frischetest ist einfach zu machen. Bleibt das rohe Ei in einem Wasserglas am Boden liegen, ist es frisch. Richtet es sich senkrecht am Boden auf, dann ist es etwa zwei bis drei Wochen alt. Schwimmt es an der Oberfläche, ist es bestimmt zwei Monate alt und ungenießbar.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Würzburger Käppele – Ende einer Tradition.

Nach 260 Jahren geht eine Tradition zu Ende. Nur noch drei Mitglieder zählt der Orden der Kapuziner zuletzt im Würzburger Käppele. Sie verlassen nun den 260-jährigen Wallfahrtsort. Ursache ist die Personalsituation zur Reduzierung und Konzentration. Erbaut wurde das Käppele 1748 – 1778 nach den Plänen des Baumeisters Balthasar Neumann. Die Wallfahrtsstätte geht jedoch auf einen Mainfischer zurück. Er errichtete im Jahre 1640 einen Bilderstock an der Stelle der heutigen Kirche. Es gab dort bald Berichte von Heilungen  und Lichtscheinen. Deshalb wurde dort eine kleine Kapelle errichtet.