Montag, 21. August 2017

Doktor Eisenbarth als Kurpfuscher ??

Schuld an Eisenbarths Ruf als Kurpfuscher undQuacksalber ist ein Spotlied, das um 1800 weitere Verbreitung fand. Es gibt an die 12 Strophen, unter anderem:
„Ich bin der Doktor Eisenbarth,/Kurier`die Leut`nach meiner Art,/
Kann machen, daß die Blinden gehen`,/Und daß die Lahmen seh`n./
Rund 70 Jahre nach seinem Tod verfaßte  ein Göttinger Student das Trinklied.
Der Handwerkschirurg im Gegensatz zum studierten Medicus, der so verspottet geworden ist,
wurde als Johann Andreas Eisenbarth 1663 in Oberviechtach (heute Landkreis Schwandorf in der Oberpfalz) geboren. Er erwarb sich im Laufe seines Lebens, ganz im Gegenteil zum Lied, den Ruf eines erfolgreichen Chirurgen.
1727 starb Eisenbarth in Hannoversch Münden. Sein Grabstein befindet sich an der Nordseite der Ägidienkirche in Hann.Münden.
In seiner Geburtsstadt wird alljährlich das Freiluftspiel „Doktor Eisenbarth“ aufgeführt. In
Oberviechtach befindet sich das Eisenbart-Museum und das Eisenbarth-Archiv. Dort gibt es
auch eine Doktor-Eisenbarth-Schule.

Sonntag, 6. August 2017

Die Renaissance.

Die Renaissance ist die europäische Kulturepoche in der Zeit des Umbruchs vom Mittelalter zur Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert. Die Anfänge gehen von Italien aus. Sie ist eine wirtschaftliche, technische, gesellschaftliche, soziale, religiöse und kulturelle Entwicklung. Sie schaffte einen neuen Typus Mensch, der nicht mehr bereit ist zu glauben, sondern den Dingen auf den Grund geht. Die Kulturepoche brachte Künstler-Gelehrte wie Michelangelo oder Leonardo da Vinci hervor. Oströmische Gelehrte bringen das verlorene Wissen der Antike in den Westen und lösen Innovationsschübe in allen Fakultäten aus. Die Renaissance ist mehr als die Wiedergeburt der Antike, denn die Kenntnisse der Antike wurden überflügelt.
Man kann sagen, daß unsere moderne Welt ohne das, was die Renaissance erdacht und erfunden hat, unvorstellbar wäre.
Die vorausgehende kulturgeschichtliche Epoche der Renaissance war die Gotik, die nachfolgende der Barock.

Dienstag, 11. Juli 2017

Kunstwerke aus Kaffeesatz.

Kaffeesatz als Rückstände im Filter bzw. aus dem Siebträger einer Espressomaschine.
Anstatt im Abfall zu entsorgen formt eine „Düsseldorferin“ aus Bayern (Regensburg)
aus dem Kaffeesatz schöne Schalen für die Wohnung.. Sie ist Biologin und weiß
um die Kreisläufe der Natur vom Werden und Vergehen genau Bescheid. Und so kam sie eines Tages auf die Idee, Kaffeesatz als Stoff für ihre künftigen Objekte zu verwenden. Als Bindemittel benutzt sie zerkleinerte Eierkartons. Wichtig ist die Mischung. Die modellierten kleinen und großen Schalen wandern dann in den
Backofen. Die Gradangabe ist Betriebsgeheimnis.

Einige Werkstücke waren im Mai im Museum für Angewandte Kunst in Köln zu sehen.


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Samstag, 3. Juni 2017

Il salvatore d `Assisi.

Assisi è una citta di Umbria e il luogo di nascita Francesco d `Assisi. Nel 1943 colonnello Müller
vista la situazione militare (durante la seconda guerra mondiale), la consegguenze dichiarazione
ufficiale di Assisi come "città ospedale" permisse di salavare la città i rifugiati.
Tutte le parti in guerra riconobero Assisi come zona franca!
Per il su operato Müller godette di molta stima sia da parte dei tedeschi che degli italiani.
Un modo di dire degli abitanti era: "Abbiamo tre protettori Dio, San Francesco e il colonnello Müller".
Dr. Valentin Müller (1891 - 1951) era un dottore di Zeilitzheim/Franken in Bavaria.

Dienstag, 23. Mai 2017

Kampf um Montecristo.

Bekannt ist der Roman „ Der Graf von Montecristo“. Aber er ist eine Legende und nur wenig davon ist wahr, am allerwenigsten der Schauplatz. Dabei ist die wirkliche Geschichte der Insel genauso spannend wie die Fiktion von Alexandre Dumas. Der große Felsenkegel, ca. 50 km vor Elba ist das am strengsten geschützte Naturschutzgebiet Europas. Trotz begrenzter Besucher wurden Tiere und Pflanzen eingeschleppt, die nun das Ökosystem bedrohen. Die größte Gefahr ist die eingeschleppte Wanderratte.
Die Ziegen auf Montecristo sind die letzten Urziegen unseres Planeten. Seit 6 Jahren kämpft die Biologin Francesca Giannini auf der unbewohnbaren Insel dafür, die Eingriffe der Menschen auf  Montecristo wieder rückgängig zu machen. Die Biologin hat einen Weg gefunden, die Ratten erfolgreich zu bekämpfen. 

Freitag, 10. März 2017

Der Limes.

Ein Grenzwall gegen die Germanenflut. Gemeint ist hier der fast 550 Kilometer lange obergermanisch – rätische Limes. Er ist das größte Bodendenkmal Deutschlands. Im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus markierte der Limes die Grenze zwischen dem Römischen Reich und Germanien. Er war Befestigung und Wirtschaftsgrenze. Römer und Germanen pflegten hier enge Kontakte.
Der rätische Limes zog sich von Eining (heute Stadtteil von Neustadt an der Donau) altmühlaufwärts nach Westen bei Lorch (166 Kilometer). Der obergermanische Limes lief nordwärts über den Taunus, weiter in Richtung  Rhein bis  Rheinbrol nördlich von Koblenz. 
Auf der ganzen Strecke reihen sich Wachtürme und Kastelle aneinander.
An zahlreichen Orten in Bayern sind der Limes und seine einstigen Anwohner immer noch lebendig. In Museen, rekonstruierten Kastellen, Türmen und Thermen können Besucher den Römern nachspüren.

Montag, 6. März 2017

Zum 175. Geburtstag von Karl May.

Karl May entstammte einer sehr armen Weberfamilie. In Hohenstein-Ernstthal (Erzgebirge)
befindet sich das unter Denkmalschutz stehende Karl-May-Haus, in dem er am 25. Februar 1842 geboren wurde. Eine Karriere als Volksschullehrer
Als der 32-jährige entlassen wird, ist er an einem Wendepunkt seines Lebens angekommen und beschließt Schriftsteller zu werden. Obwohl er über Sachsen bisher nie hinausgekommen ist, verfaßt er sogar Reiseerzählungen. Er  erfindet Winnetou und Old Shatterhand und läßt die Leser glauben, er habe alle Abenteuer selbst erlebt.
Karl May zählt seit mehr als 100 Jahren zu den meistgelesenen Schriftstellern der Welt. Seine Werke wurden in 46 Sprachen übersetzt und erzielen bis heute weltweit hohen Auflagen. Bereits zu Lebzeiten bildeten sich Vereinigungen, der größte Verein ist die Karl-May-Gesellschaft.
In den Jahren 1899 und 1900 bereiste Karl May erstmals tatsächlich den Orient.1908 nach seiner Orientreise unternahm er mit seiner zweiten Frau eine sechswöchige Amerikareise.
Zahlreiche juristische Auseinandersetzungen überschatteten die letzten Lebensjahre des sensiblen Sachsen. Am 30. März 1912 starb der berühmte wie auch belächelte Autor in Radebeul bei Dresden. Beerdigt wurde er im May-Grabmal, eine Nachbildung des Niketempels von der Akropolis in Athen.
war vorbestimmt. Kleinere Diebstähle, Betrügereien und Hochstapelei  hatten ihn für 4 Jahren ins Gefängnis geführt.