Freitag, 28. Dezember 2012
"Es war einmal ......." !
Es war einmal….. - und dann folgt eine Geschichte. Die Märchen der Brüder Grimm sind um die Welt gegangen. Am 20. Dezember 1812 erschien die Erstausgabe der "Kinder- und Hausmärchen". Damit wurden sie heute 200 Jahre alt. Jakob und Wilhelm Grimm haben versucht, alles zu sammeln, was auf das germanische Altertum verweist. Die auf Veranlassung von Clemens Brentano gesammelten Märchen entstanden daher nicht auf eigener Fantasie der Gebrüder. Die meisten Geschichten haben einen tieferen Sinn. Aus pädagogischen Gründen haben die Leute ihren Kindern Märchen oder Mythen erzählt. Für die Kinder seien es lehrreiche Geschichten gewesen.
Freitag, 21. Dezember 2012
Am Weihnachtsmorgen 1705 !
Sendling bei München, Weihnachten 1705. Die Figur des Schmid von Kochel, der Held der Sendlinger Mordweihnacht, gilt als reiner Mythos. Seit dem 19. Jahrhundert erzählt man sich in Oberbayern diese traurige Geschichte über das Ende der Sendlinger Mordweihnacht. Doch was ist Mythos, und was ist wahr. Zwei Männer aus Weyarn, Landkreis Miesbach, wollen jetzt beweisen, daß es ihn, den Schmid von Kochel, gegeben hat.
Samstag, 15. Dezember 2012
Am tiefsten Loch der Erde wird wieder gebohrt.
Auch nach 25 Jahren liefert das tiefste Loch der Erde bei Windischeschenbach in der Oberpfalz wertvolle Informationen für Geo-Forscher und Unternehmer. Es wird eine neue Meßtechnik getestet. Bisher wurde mit jedem Bohrer ein Kabel in die Tiefe gelassen, daß die geologischen Daten nach oben transportierte. Künftig sollen das Schallwellen übernehmen.
Dieses neuartige Meßverfahren könnte Unternehmen zu Gute kommen, die neue Öl-oder Gasfelder erschließen, aber auch dem normalen Häuslebauer, der mit Erdwärme heizen will.
14 km wollten die Forscher ins Erdinnere vordringen, ganz so weit kamen sie nicht. 1994 sind die Forscher bis auf 9100 Meter in die Erdkruste vorgedrungen, dann wurde es zu heiß und die Bohrtechnik funktionierte nicht mehr. Das Loch steht unter Aufsicht des Deutschen Geoforschungsinstituts in Potsdam.
Dieses neuartige Meßverfahren könnte Unternehmen zu Gute kommen, die neue Öl-oder Gasfelder erschließen, aber auch dem normalen Häuslebauer, der mit Erdwärme heizen will.
14 km wollten die Forscher ins Erdinnere vordringen, ganz so weit kamen sie nicht. 1994 sind die Forscher bis auf 9100 Meter in die Erdkruste vorgedrungen, dann wurde es zu heiß und die Bohrtechnik funktionierte nicht mehr. Das Loch steht unter Aufsicht des Deutschen Geoforschungsinstituts in Potsdam.
Dienstag, 4. Dezember 2012
Auerhuhn in der Oberpfalz.
Das Auerhuhn ist sehr scheu und stellt große Anforderungen an seine Umgebung. Es ist perfekt angepaßt an die rauhen, unwirtlichen Kammlagen des Bayerischen-Böhmischen Waldes. Doch in den letzten Jahrzenten sind die Bestände so stark zurückgegangen, daß es im Oberpfälzer Wald schon als ausgestorben galt. Gründe für den Rückgang sind auch der Tourismus und die Forstwirtschaft. Aber jetzt erholt sich die Auerhuhnpopulation ein wenig. Allein im Landkreis Cham gibt es 60 Tiere. In den letzten zehn Jahren wurden wieder Jungtiere ausgewildert. Der größte Hühnervogel Europas hat ganz besondere Ansprüche an seinem Lebensraum. Er braucht lichte Nadel- oder Laubmischwälder mit reicher Bodenvegetation. Durch den Borkenkäfer sind besonders im Nationalpark Bayerischer Wald, aber auch in der südlichen Oberpfalz, wieder optimale Auerhuhnbestände entstanden.
Donnerstag, 29. November 2012
150 Jahre Befreiungshalle.
Eine Gedenkstätte, die König Ludwig I. als Ehrentempel errichten ließ. Der Bau wurde 1842 von Friedrich von Gärtner begonnen. Da er 1847 plötzlich starb, veränderte Leo von Klenze auf Geheiß des Königs die Pläne und vollendete den Bau 1863. der Rundbau erinnert an die siegreichen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege von 1813 bis 1815.
König Ludwig widmete die Befreiungshalle auf dem Michelsberg zu Kelheim den"Teutschen Befreiungskämpfer". Am 50. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, am 18. Oktober 1863, fand die feierliche Eröffnung statt. Im Historischen Museum in Regensburg läuft vom 10. November 2012 bis März 2013 eine Sonderausstellung mit dem Titel "Die Befreiungshalle Kelheim".
König Ludwig widmete die Befreiungshalle auf dem Michelsberg zu Kelheim den"Teutschen Befreiungskämpfer". Am 50. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, am 18. Oktober 1863, fand die feierliche Eröffnung statt. Im Historischen Museum in Regensburg läuft vom 10. November 2012 bis März 2013 eine Sonderausstellung mit dem Titel "Die Befreiungshalle Kelheim".
Montag, 12. November 2012
Ungleiche Brüder.
"Verbündet-Verfeindet-Verschwägert" Bayern und Österreich im Mittelalter. Nach diesem Motto fand an drei Orten gleichzeitig eine Landesausstellung statt. Auf österreichischer Seite waren die Themen im Schloß Mattighofen im Innviertel und Stift Ramshofen in der Grenzstadt Braunau die Neuzeit. Das bayerische Burghausen befaßte sich mit dem Mittelalter. Im frühen Mittelalter gehörte das Land am Nordrand der Alpen den Wittelsbachern. Von Österreich hat damals noch niemand gehört. Der Name taucht erstmals auf, als Kaiser Otto III. dem Bischof von Freising 966 ein Stück Land im Osten schenkt. Pech für die Wittelsbacher, daß in der Gegend 300 Jahre später die Habsburger auftauchen und sich festsetzten. Von 1438 an stellen sie fast alle deutschen Kaiser. Aus der alten bajuwarischen Ostmark wurde die große Donau-Monarchie. Nach Abdankung der Herrscherfamilien ist das Verhältnis der Völker jetzt so gut, daß sie gemeinsame Rückschau hielten. Die Ausstellung dauerte vom 27. April bis zum 4. November 2012.
Sonntag, 4. November 2012
Trüffelsuche.
Ein sogenannter Trüffel- und Pilzexperte aus Niedersachsen behauptet, Oberbayern ist ein Trüffelparadies. Er meint die edle Knolle wächst hier genau so gut wie in Italien und Frankreich. Hunde sollen sie erschnüffeln. Es gibt sogar Aufzeichnungen, daß diese Spezialität auch in Bayern früher erwerbsmäßig gesucht worden ist. Jetzt können in Volkshochschulen Hund und Herrchen lernen, wie sie Trüffel finden können. Trüffel sind unterirdisch wachsende Pilze. Es sind die teuersten Speisepilze. Eine „normale Portion“ für zwei Personen (ca. 20-50g) kosten ca. 40-60 Euro. Die weltweit größten Trüffellieferanten sind Frankreich und Neuseeland.
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